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Danfoss VFD-SPS-Kommunikation: Einrichtungsleitfaden für gängige Protokolle

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Danfoss VFD-SPS-Kommunikation: Einrichtungsleitfaden für gängige Protokolle

Danfoss VFD-SPS-Kommunikation: Einrichtungsleitfaden für gängige Protokolle

June 16, 2026

Die Frustration ist real

Sie haben alles korrekt verkabelt. Der Danfoss VLT-Frequenzumrichter schaltet sich ein, der Motor läuft und die SPS ist online. Doch sobald Sie einen Schreibbefehl über den Feldbus senden, erhalten Sie eine Kommunikationsstörung – oder schlimmer noch, der Umrichter ignoriert Sie komplett. Ich kenne das nur zu gut. Parameter 8-30 zeigt „Keine Nachricht“ an, die grüne Feldbus-LED blinkt unruhig, und der Produktionsleiter schaut Ihnen besorgt über die Schulter. Dieser Artikel ist die praktische Anleitung, die ich mir bei meinen ersten Danfoss-Integrationen gewünscht hätte. Wir behandeln die vier wichtigsten Protokolle – PROFIBUS, PROFINET, EtherNet/IP und Modbus RTU – mit den genauen Parameternummern, PCD-Zuordnungen und Schritten zur Fehlerbehebung, die Sie für eine zuverlässige Datenübertragung benötigen.

Die Grundlagen: Danfoss VLT-Serie und Feldbusoptionen

Danfoss hat unter der Marke VLT mehrere Generationen von Frequenzumrichtern produziert. Die in industriellen Umgebungen am häufigsten anzutreffenden Modelle sind die VLT Micro Drive FC 51, VLT AutomationDrive FC 302Die VLT AQUA Drive FC 202 sowie die neueren VLT Midi Drive FC 280 und iC7-Serien sind hierfür die wichtigsten Modelle. Für die SPS-Integration sind die FC 302 und FC 202 die Arbeitspferde – sie unterstützen alle Kommunikationsoptionen und verfügen über die umfangreichsten Parametersätze.

 

Unterstützte Feldbusse

Protokoll | Typischer Anwendungsfall | Optionskarte erforderlich?

Modbus RTU (RS-485) | Ältere Anlagen, einfache SCADA-Systeme, kleine SPS | Nein – in Standardantriebe integriert

PROFIBUS DP | Siemens S7‑300/400, ältere Anlagen | VLT PROFIBUS DP MCA 101

PROFINET | Siemens S7‑1200/1500, moderne Linien | VLT PROFINET MCA 120 oder MCA 121

EtherNet/IP | Allen‐Bradley CompactLogix / ControlLogix | VLT EtherNet/IP MCA 121

Wichtig: Bei Antrieben vom Typ FC 51 ist die Nutzung auf Modbus RTU über die integrierten RS-485-Anschlüsse (68, 69, 61) beschränkt. Für die Modelle FC 302/202/280 können Sie beliebige der oben genannten Optionskarten hinzufügen. Die iC7-Serie verfügt über integriertes Multi-Protokoll-Ethernet – eine zusätzliche Karte ist nicht erforderlich.

 

Kommunikationsprofil (CTW / MAV / PCD)

Jede Danfoss-Feldbus-Implementierung basiert auf derselben Grundlage: einem Steuerwort (CTW), einem Referenz-/Haupt-Istwert (MAV) und einer Reihe von Prozessdatenwörtern (PCD). Sie müssen sich nicht jedes einzelne Bit im CTW merken – die wichtigsten sind:

· Bit 0: Startbefehl

· Bit 1: Umkehren

· Teil 2: Küstenstopp

· Abschnitt 3: Kein Küstenstopp (kurzer Stopp)

· Bit 7: Reset-Fehler

· Teil 8: Joggen

· Bit 15: Auswahl der Bushaltestelle / keine Haltestelle

Das Statuswort (STW) entspricht diesen: Bit 0 = Bereit, Bit 1 = Bereit zum Ausführen, Bit 2 = Läuft, Bit 3 = Läuft gemäß Referenz, Bit 7 = Fehler usw. Machen Sie sich damit vertraut – sie sind in allen Protokollen identisch.

 

Die reale Welt: Protokollweise Einrichtung

 

1. Modbus RTU

Modbus RTU ist das einfachste und unkomplizierteste System. Es ist in jeden VLT-Antrieb an den Klemmen 68 (TX+/RX+), 69 (TX-/RX-) und 61 (gemeinsam) integriert.

Parameter-Checkliste für FC 302:

· 8-30 Protokoll = `Modbus RTU`

· 8-31 Adresse = Geben Sie Ihre Busadresse ein (1-247)

· 8–32 Baudrate = passend zu Ihrem Master (9600, 19200, 38400)

· 8-33 Paritäts-/Stoppbits = `Gerade, 1 Stoppbit` (üblich) oder `Keine Parität, 2 Stoppbits`

· 8‐35 Minimale Reaktionsverzögerung = 10 ms (hier beginnen; bei Kollisionen erhöhen)

· 8‐36 Maximale Reaktionsverzögerung = 100 ms

Schreiben in das Steuerwort: Modbus-Halteregisteradresse 0x2000 (Dezimal 8192). Referenzwert wird in 0x2002 (Dezimal 8194) gespeichert. Aktuelle Geschwindigkeit lesen? Register 0x2100 (Dezimal 8448) für das Statuswort und 0x2102 (Dezimal 8450) für den aktuellen Hauptwert.

Häufiger Fehler: Sie senden 0x047F an Register 0x2000 und erwarten, dass der Antrieb läuft, aber es passiert nichts. Prüfen Sie 8-30: Wenn es auf FC-Profil anstatt auf Modbus RTU eingestellt ist, interpretiert der Antrieb das Steuerwort nicht korrekt. Prüfen Sie außerdem, ob 8-50 Coasting Select Ihren Startbefehl nicht überschreibt.

 

2. PROFIBUS DP

PROFIBUS hat den Ruf, kompliziert zu sein, aber sobald die GSD-Datei geladen und die Baudrate festgelegt ist, läuft es absolut zuverlässig.

Hardware:

· VLT PROFIBUS DP MCA 101 Optionskarte

· BUS-Anschlüsse: A-Leitung (rot), B-Leitung (grün), Schirmung an beiden Enden verbunden

· Die Abschlusswiderstände sind an den beiden physikalischen Enden des Segments eingeschaltet.

Parametereinstellungen:

· 8-30 Protokoll = `PROFIBUS DP`

· 8‑31 Stationsadresse = Entspricht den DIP-Schaltern Ihrer Hardware (oder den Parametereinstellungen, falls die Softwareadressierung aktiviert ist).

· 8-32 Telegram-Auswahl = „Standard-Telegramm 1“ (2 Wörter: CTW+MAV) oder „Standard-Telegramm 20“ (6 Wörter: CTW+MAZ+4 PCD). Für die meisten geschwindigkeitsbegrenzten Anwendungen ist Telegramm 1 ausreichend.

· 8‐02 Steuerquelle = „Digitaler Eingang und Steuerwort“

· 8‑03 Kontrollwort-Timeout-Zeit = 1,0 s (wenn innerhalb von 1 Sekunde keine Nachricht eingeht, wird ausgelöst)

GSD-Datei: Laden Sie DANF0653.GSD oder DANF06B3.GSD von der Danfoss-Website herunter und importieren Sie sie in das TIA Portal oder in Schritt 7. Die Steckplatzkonfiguration ist einfach – Steckplatz 1 = Steuerwort, Steckplatz 2 = Referenz, Steckplätze 3–6 = PCD.

PCD-Zuordnung (Telegramm 20): Um den Motorstrom (Parameter 16-14) oder die Zwischenkreisspannung (Parameter 14-30) auszulesen, ordnen Sie diese über 8-50* bis 8-53* (zum Auslesen von PCDs) und 9-50* bis 9-53* (zum Schreiben von PCDs) zu. Beispiel:

· 8‐50 PCD 1 Abgelesen = `16‐14 Motorstrom`

· 8‐51 PCD 2 Abgelesen = `14‐30 DC-Zwischenkreisspannung`

 

3. PROFINET

VLT PROFINET MCA 120 (älter) oder MCA 121 (aktuell). Das Verfahren ist konzeptionell nahezu identisch mit PROFIBUS, jedoch einfacher, da PROFINET die Adressierung automatisch über DCP übernimmt.

Parametereinstellungen:

· 8-30 Protokoll = `PROFINET IO`

· 8‐70 IO‐Zykluszeit = 4 ms (Standardwert; niedrigere Werte = schneller, aber höhere CPU-Last)

· 8‑72 PROFINET Stationsname = diesen über das VLT-Speicherkartentool oder das Laufwerks-Tastenfeld festlegen (oder ein DCP-Tool wie PRONETA verwenden).

· 8‑02 Steuerquelle = `Steuerwort`

GSDML-Datei: Importieren Sie GSDML‑V2.33‑Danfoss‑MCA121‑2023xxxx.xml (Version variiert). Die Standard-Telegrammgrößen entsprechen PROFIBUS: Telegram 1 (2 Wörter), Telegram 20 (6 Wörter), Telegram 21 (10 Wörter) usw.

PROFINET-spezifische Tipps:

1. Der Stationsname muss exakt übereinstimmen (Groß-/Kleinschreibung beachten). Falls die SPS den Antrieb nicht findet, verwenden Sie Siemens PRONETA, um das Netzwerk zu scannen und das Gerät umzubenennen.

2. E/A-Zykluszeit: Unterschreiten Sie nicht 2 ms, es sei denn, Sie haben überprüft, ob der DR-Zyklus der SPS dies zulässt. Ich habe erlebt, dass das TIA Portal bei älteren CPUs Werte unter 1 ms ablehnt.

3. Watchdog: Parameter 8-03 ist weiterhin gültig. Stellen Sie ihn auf das Doppelte Ihrer E/A-Zykluszeit ein.

 

4. EtherNet/IP

Für Allen-Bradley-Benutzer bewirkt die VLT EtherNet/IP MCA 121-Karte, dass das Laufwerk als Standard-CIP-Gerät erkannt wird. Sie benötigen die EDS-Datei von Danfoss.

Parametereinstellungen:

· 8-30 Protokoll = `EtherNet/IP`

· 8‐70 IO‐Zykluszeit = RPI-Einstellung in der SPS (Standardwert 10 ms ist ausreichend)

· 8-72 IP-Adresszuweisung = `DHCP`, `Statisch` oder `BootP` (passend zum IP-Schema Ihres Werks)

· 8‑74 Subnetzmaske und 8‑75 Standardgateway – festlegen, falls statisch

· 8‑02 Steuerquelle = `Steuerwort`

Studio 5000 / Logix Designer-Setup:

4. Laden Sie die EDS-Datei von Danfoss herunter und registrieren Sie sie über „Tools > EDS Hardware Installation Tool“.

5. Fügen Sie das Laufwerk dem E/A-Baum unter Ihrer Ethernet-Bridge hinzu. Die Standardassembly-Instanzen sind:

· Ausgabebaugruppe (SPS → Antrieb): Instanz 101 (4 Wörter: CTW + Ref + 2 PCD)

· Eingabebaugruppe (Antrieb → SPS): Instanz 102 (8 Wörter: STW + MAV + 6 PCD)

6. Ordnen Sie die Daten den Controller-Tags zu. Normalerweise erstelle ich einen UDT mit `Drive_CTW`, `Drive_Ref`, `Drive_STW` und `Drive_MAV`.

Häufiges Problem: Wenn der Antrieb im Modulstatus „Keine Verbindung“ anzeigt, prüfen Sie, ob der Raspberry Pi (RPI) in der SPS mit 8-70 übereinstimmt. Stellen Sie außerdem sicher, dass die IP-Adresse nicht doppelt vergeben ist – pingen Sie sie vor der Inbetriebnahme von einem Laptop aus an.

 

Vertiefende Analyse: Parameteroptimierung und Fehlerbehebung bei Kommunikationsfehlern

 

PCD-Lese-/Schreibkonfiguration (FC 302)

Hier scheitern die meisten Anwender. Die PCD-Zuordnung ermöglicht das Lesen und Schreiben beliebiger Antriebsparameter über den Feldbus, die über die Standardparameter CTW/MAV hinausgehen.

PCDs lesen (Antrieb → SPS): 8‑50 bis 8‑53 (bis zu 4 PCDs in Telegram 20 lesen). Jeder Parameterslot erwartet die Parameternummer der auszulesenden Daten.

Schreib-PCDs (SPS → Antrieb): 9‑50 bis 9‑53. Soll die SPS den digitalen Ausgangsanschluss einstellen? Ordnen Sie die Funktion des digitalen Ausgangs (5‑40) einem Schreib-PCD zu.

Beispiel: Sie möchten die Motorfrequenz (16‐12) und den Motorstrom (16‐14) vom Umrichter auslesen:

`

8‐50 PCD 1 Lesekonfiguration = 16‐12 Motorfrequenz [Hz]

8‑51 PCD 2 Konfiguration lesen = 16‑14 Motorstrom [A]

`

Die SPS liest nun STW + MAV + PCD1 + PCD2. Die PCD-Werte erscheinen in den Telegrammen nach dem MAV-Slot. Die Skalierung erfolgt über die im Parameter definierte Einheit – 16‐12 entspricht 0,01 Hz, 16‐14 entspricht 0,1 A.

 

Fehlerbehebung bei den 5 häufigsten Kommunikationsfehlern

Fehler / Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Behebung

Alarm 34 / Busfehler | Innerhalb des 8-03-Timeouts wurde keine gültige Feldbusnachricht empfangen | Kabel und Masterstatus prüfen sowie sicherstellen, dass 8-30 mit Ihrer Hardware übereinstimmt

Antrieb startet nicht (keine Rotation) | Steuerwortbits nicht korrekt gesetzt oder Konflikte an den Anschlüssen 5‑12/5‑13 | Steuerquelle 8‑02 ausschließlich auf „Steuerwort“ setzen; alle Startbefehle für digitale Eingänge deaktivieren

Alarm 22 / Hardwarefehler | PROFIBUS: Falsche Baudrate oder doppelte Stationsadresse | Baudrate über GSD-Datei erzwingen; Adresseindeutigkeit prüfen

PROFINET-Gerät nicht gefunden | Name der Station stimmt nicht überein oder IP-Konflikt | Verwenden Sie PRONETA zum Scannen und Neuzuweisen; starten Sie das Laufwerk nach der Umbenennung neu.

EtherNet/IP „Keine Verbindung“ | RPI-Fehler oder falsche EDS-Dateiversion | 8–70 RPI an SPS-Anschluss-RPI anpassen; neueste EDS-Datei von Danfoss herunterladen

Die 8-50-Falle

Ich habe schon erlebt, wie Techniker stundenlang Fehler suchten, weil sie die Konfiguration für 8-50 PCD 1 auf 16-12 eingestellt, aber vergessen hatten, die Telegrammauswahl für 8-32 auf Standard-Telegramm 20 (oder höher) zu setzen. Bei Telegramm 1 sendet das Laufwerk nur CTW+MAV – alle PCD-Steckplätze werden ignoriert. Stellen Sie daher immer sicher, dass die Telegrammgröße mit der Anzahl der PCDs übereinstimmt.

 

Bus-Ende korrekt durchgeführt

Bei RS-485 (Modbus RTU) wird der integrierte Abschlusswiderstand bei einigen Laufwerksvarianten über Pin 8-36 oder über einen DIP-Schalter auf der Steuerkarte aktiviert. Bei PROFIBUS verwenden Sie die DIP-Schalter auf der MCA-101-Karte – Position „EIN“ für die Endgeräte. Für PROFINET und EtherNet/IP ist kein Busabschluss erforderlich (es gelten die Standardregeln für die Ethernet-Verkabelung: Sterntopologie, Kabellänge). < 100 m pro Segment).

Preise und Verfügbarkeit: Frequenzumrichtermodule und Optionskarten

Bei TZTech.io führen wir eine große Auswahl an Danfoss-Frequenzumrichtern und Kommunikationskarten, darunter auch schwer erhältliche ältere Varianten.

Teilenummer | Beschreibung | Übliche Lieferzeit

VLT FC 302 (verschiedene kW) | AutomationDrive, 0,25–75 kW | Auf Lager

VLT FC 202 (verschiedene kW) | AQUA Drive, Pumpen-/Lüfteranwendungen | Auf Lager

MCA 101 | PROFIBUS DP Optionskarte | 3–5 Werktage

MCA 120 | PROFINET-Optionskarte (ältere Version) | Begrenzter Vorrat

MCA 121 | PROFINET / EtherNet/IP-Optionskarte (aktuell) | Auf Lager

VLT 2800 | Älterer Frequenzumrichter (nicht mehr erhältlich – Verfügbarkeit prüfen) | Kontaktieren Sie uns

Alle Teile werden vor dem Versand geprüft. Wir liefern weltweit in den Nahen Osten, nach Amerika und Europa. Benötigen Sie einen Danfoss-Frequenzumrichter als Ersatz für eine Produktionsstörung? Durchsuchen Sie unser Danfoss-Sortiment oder sehen Sie sich unsere gesamte Frequenzumrichter-Auswahl an. Komplette SPS-Integrationspakete finden Sie in unserem Bereich für SPS-Ersatzteile.

Häufig gestellte Fragen – Echte Fragen von Ingenieuren und Einkäufern

 

Frage 1: Kann ich Modbus RTU und eine Feldbus-Optionskarte gleichzeitig verwenden?

Nein – der integrierte RS-485-Anschluss und eine optionale Karte nutzen bei den meisten FC 302-Antrieben denselben internen Kommunikationsbus. Es kann jeweils nur ein Feldbusprotokoll aktiv sein. Stellen Sie 8-30 auf das von Ihnen verwendete Protokoll ein.

 

Frage 2: Mein Danfoss VLT FC 302 zeigt unmittelbar nach dem Senden des Startbefehls „Alarm 34“ an. Was ist das Problem?

Alarm 34 ist ein Bus-Timeout. Überprüfen Sie die Timeout-Zeit für das Steuerwort 8-03. Ist diese niedriger als die Aktualisierungsrate Ihrer SPS, löst der Antrieb aus. Erhöhen Sie den Wert testweise auf 2–5 Sekunden und reduzieren Sie ihn im Produktivbetrieb wieder auf das Doppelte der Buszykluszeit.

 

Frage 3: Benötige ich eine 24-V-Gleichstrom-Notstromversorgung, um die Feldbuskommunikation aufrechtzuerhalten, wenn die Netzstromversorgung ausfällt?

Ja, wenn Sie den Antrieb überwachen oder den letzten Fehlercode nach einem Stromausfall anzeigen möchten. Schließen Sie 24 V Gleichstrom an die Klemmen 35 (+) und 39 (-) der Steuerkarte FC 302 an. Andernfalls verliert die Optionskarte mit dem Netzstrom die Stromversorgung.

 

Frage 4: Das Laufwerk läuft über das Terminalpanel, ignoriert aber Busbefehle. Was habe ich übersehen?

8-02 Die Steuerquelle ist bei vielen FC 302-Antrieben standardmäßig auf „Nur digital“ eingestellt. Ändern Sie sie auf „Nur Steuerwort“, um den Antrieb zu zwingen, Start-/Stopp-Befehle ausschließlich über den Feldbus zu empfangen. Benötigen Sie beides (lokaler Drucktaster + Bus), stellen Sie die Steuerquelle auf „Digitaler Eingang und Steuerwort“ ein und konfigurieren Sie die digitalen Eingänge für „Busstart“ in 5-12.

 

Frage 5: Was ist die maximale Kabellänge für Danfoss PROFINET?

Standard-PROFINET-Kabel: 100 m pro Segment zwischen Switches. Ist Ihr Antrieb weiter vom Switch entfernt, installieren Sie einen PROFINET-Repeater oder einen Medienkonverter (Glasfaser). Für Modbus RTU beträgt die maximale Kabellänge 1200 m bei 9600 Baud – bei 38400 Baud reduziert sie sich auf 400 m.

 

Frage 6: Ich besitze ein nicht mehr erhältliches VLT 5000 / VLT 2800. Kann ich dafür noch eine Kommunikationskarte erhalten?

Das VLT 5000 verwendet die Profibus DP V1-Karte (Teilenummer 176Fxxxx), das VLT 2800 die SI-P- oder SI-M-Karte. Diese Geräte werden nicht mehr hergestellt, wir haben jedoch gelegentlich geprüfte Gebrauchtgeräte auf Lager. Kontaktieren Sie uns mit Ihrer genauen Modellnummer, und wir prüfen die Verfügbarkeit.

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Benötigen Sie schnell einen Ersatz-Frequenzumrichter oder eine Kommunikationskarte von Danfoss? Danfoss-Frequenzumrichter-Ersatzteile finden Sie bei TZTech.io – getestet, weltweit versandt und unterstützt von erfahrenen Ingenieuren, die sich mit der Hardware auskennen.

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