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Wöchentlicher Nachrichtenüberblick zur Industrieautomation

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Wöchentlicher Nachrichtenüberblick zur Industrieautomation

Wöchentlicher Nachrichtenüberblick zur Industrieautomation

April 03, 2026

Wöchentlicher Nachrichtenüberblick zur Industrieautomation

Woche 1, April 2026

 

Dieser Bericht stellt die neuesten Entwicklungen von fünf führenden Herstellern industrieller Automatisierungslösungen vor: Siemens, ABB, Schneider Electric, Mitsubishi Electric und FANUC. Zu den Schwerpunkten gehören Edge Computing, kollaborative Robotik und KI-gestützte vorausschauende Wartung.

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Siemens

Siemens bringt die SIMATIC S7-1200 G2-Serie auf den Markt: 40 % mehr Leistung im Edge Computing

Siemens hat heute offiziell die speicherprogrammierbare Steuerung SIMATIC S7-1200 G2 auf den Markt gebracht – die erste größere Hardware-Iteration seit 2019.

Kernverbesserungen: Ausgestattet mit einem 1,6 GHz Dual-Core-Prozessor, integrierter PROFINET IRT-Schnittstelle und einer auf unter 2 ms komprimierten Reaktionszeit für Edge Computing. In Kombination mit dem neuen Edge Computing SDK kann der Controller ressourcenschonende KI-Inferenzmodelle direkt und ohne zusätzliche Gateway-Bereitstellung ausführen.

Produktionsdetails: Die G2-Serie wird im Siemens-Werk Amberg gefertigt, die weltweite Auslieferung beginnt im dritten Quartal 2026. Einstiegspreis: 680 € für die Standardversion, 920 € für die Version mit integrierter Sicherheit.

Auswirkungen auf die Branche: Die ersten G2-Bestellungen kamen vom deutschen Automobilzulieferer ZF. Die neue Steuerung ersetzt das bestehende Ausfallsicherungssystem S7-1500 und senkt die Verdrahtungskosten für die Modernisierung der Schweißanlage im Stuttgarter Werk um rund 120.000 Euro. Projektingenieur Markus Weber bestätigte diese Einsparung.

Schlüsselwörter: Edge Computing, SPS-Firmware, Industrial Edge, SIMATIC S7, PROFINET, IIoT-Integration

 

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ABB

ABB übernimmt Coviant Robotics zur Stärkung des Portfolios für flexible Fertigung.

ABB hat am Montag die Übernahme von Coviant Robotics abgeschlossen. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Coviant ist ein 2021 gegründetes französisches Start-up-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung autonomer mobiler Roboter (AMR) für Lageranwendungen spezialisiert hat.

Technische Stärken: Das Kernprodukt von Coviant ist der SLAM-Navigationsalgorithmus SwiftPath, der in komplexen dynamischen Umgebungen eine Positioniergenauigkeit von ±15 mm erreicht – und damit den Branchendurchschnitt von ±30 mm übertrifft. Das leichte AMR-Chassis trägt Lasten bis zu 500 kg und eignet sich für die Teileverteilung in Automobilmontagelinien.

Geschäftliche Integration: Das rund 45-köpfige Team von Coviant wird vollständig in ABB Robotics integriert. ABB gab bekannt, die SwiftPath-Technologie innerhalb von 18 Monaten in seine bestehende AMR-Produktlinie zu integrieren. Die erste kombinierte Version soll voraussichtlich auf der Hannover Messe 2027 vorgestellt werden.

Marktreaktion: Die ABB-Aktie stieg am Tag der Übernahmeankündigung um 1,2 %. Analysten merkten an, dass dieser Schritt die Wettbewerbsfähigkeit von ABB im Bereich der automatisierten mechanischen Reinigung (AMR) gegenüber Comau und MiR stärken werde.

Schlüsselwörter: AMR, Autonomer mobiler Roboter, SLAM-Navigation, Roboterintegration, Intelligente Fertigung, Lagerautomatisierung

 

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Schneider Electric

Schneider Electric erweitert EcoStruxure um ein KI-gestütztes Modul für vorausschauende Wartung und strebt eine Anlagenverfügbarkeit von 99,5 % an.

Schneider Electric hat ein neues KI-gestütztes Modul für die vorausschauende Wartung – Predictive Maintenance AI v3.0 – für seine EcoStruxure Advisor-Plattform angekündigt, das auf Mittelspannungs-Stromverteilungssysteme und große Motorlasten abzielt.

Technische Spezifikationen: Das neue Modul nutzt ein Transformer-basiertes Zeitreihenprognosemodell, das mit Daten von 4,8 Millionen weltweit von Schneider Electric eingesetzten vernetzten Geräten trainiert wurde. Das Modell erreicht eine Genauigkeit von 91 % für 7-Tage-Vorwarnungen bei einer Falsch-Positiv-Rate von unter 3 %. Es lässt sich nahtlos in bestehende Modbus-TCP- und OPC-UA-Schnittstellen integrieren.

Kundenbeispiel: Der französische Energiekonzern EDF setzte das System zunächst zur Schwingungsüberwachung von Kühlkreislaufpumpen in einem Kernkraftwerk ein. Nach sechs Monaten Betrieb sanken die ungeplanten Ausfallzeiten von 2,3 auf 0,4 pro Monat. Bei einem Verlust von 85.000 € pro Ausfallereignis amortisiert sich das System nach etwa 14 Monaten.

Preisgestaltung: Predictive Maintenance AI v3.0 nutzt ein Geräte-Punkt-Abonnementmodell ab 120 €/Jahr pro Überwachungspunkt. Für größere Projekte können individuelle Angebote angefordert werden. Schneider bietet im ersten Jahr 30 % Rabatt auf Verträge, die bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Schlüsselwörter: Vorausschauende Wartung, EcoStruxure, IIoT-Integration, Maschinelles Lernen, Anlagenleistungsmanagement, OPC UA

 

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Mitsubishi Electric

Mitsubishi Electric bringt den MELFA-1A Cobot auf den Markt: Wiederholgenauigkeit ±0,02 mm für 18.000 €

Mitsubishi Electric hat auf der Integrated Automation in Deutschland den kollaborativen Roboter MELFA-1A vorgestellt – das erste Mal, dass die Cobot-Produktpalette des Unternehmens in den Preisbereich unter 20.000 Euro vordringt.

Wichtigste Spezifikationen: MELFA-1A bietet eine Nutzlast von 5 kg, eine Reichweite von 850 mm und eine Wiederholgenauigkeit von ±0,02 mm (Industriestandard liegt bei ca. ±0,05 mm). Im Mensch-Roboter-Kollaborationsmodus beträgt die Sicherheitsstoppzeit <100 ms mit einstellbarer Kollisionserkennungskraftschwelle ab 0,5 N.

Software-Upgrade: Die zugehörige Programmiersoftware FR Configurator2 ermöglicht die Erstellung von Trajektorien per Drag & Drop. Geübte Bediener können grundlegende Palettieraufgaben innerhalb von 2 Stunden programmieren. Mitsubishi bezeichnet dies als die „benutzerfreundlichste Programmierschnittstelle für industrielle Cobots“.

Marktstrategie: Die Standardversion des MELFA-1A ist zum Preis von 18.000 € erhältlich. Sie liegt damit unter dem UR10e von Universal Robots (24.000 €) und dem ABB YuMi (40.000 €). Der Präsident von Mitsubishi Electric Europe erklärte: „Wir bringen Cobots von der Konzeptphase zur Massenanwendung.“

Verfügbarkeit: Westeuropa ab Mai 2026, Asien-Pazifik im dritten Quartal. Die Evaluierung des chinesischen Werks läuft, möglicherweise wird es eine lokalisierte Konfigurationsversion geben.

Schlüsselwörter: Kollaborativer Roboter, Cobot, MELFA, Industrierobotik, Intelligente Fertigung, Mensch-Roboter-Kollaboration

 

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FANUC

FANUC FIELD System mit generativer Programmierung: 30 Sekunden weniger Code für Schweißroboter

FANUC kündigte ein generatives Programmiermodul namens FANUC AutoCode für seine industrielle IoT-Plattform FIELD system an, das große Sprachmodelle zur automatisierten Robotercode-Generierung nutzt.

Testergebnisse: Bei Lichtbogenschweißanwendungen im FANUC-Werk in Nippon Koki generierte AutoCode innerhalb von 30 Sekunden vollständige Schweißpfadprogramme aus Schweißnahtzeichnungen (PDF-Format). Nach Prüfung durch erfahrene Programmierer waren 78 % des generierten Codes ohne Änderungen sofort verwendbar; bei den verbleibenden 22 % waren geringfügige Anpassungen der Parameter zur Hindernisvermeidung erforderlich.

Technische Architektur: AutoCode basiert auf einem von FANUC in Zusammenarbeit mit Preferred Networks entwickelten Spezialmodell, das mit 1,7 Millionen Zeilen anonymisiertem realem Robotercode trainiert wurde. Das Modell unterstützt sowohl die FANUC-Karel-Sprache als auch das Ausgabeformat des TP-Teach-Pendants.

Kompatibilität: AutoCode unterstützt derzeit die Steuergeräte R-30iB Plus und R-50iA. Die neue Serie R-2000iD wird im vierten Quartal unterstützt. Für bestehende Modelle ist ein Upgrade des Feldsystems auf Version 4.8 oder höher erforderlich.

Branchenauswirkungen: Das Schweißen von Automobilkomponenten ist der erste Anwendungsfall für AutoCode. Das italienische Werk von Saul Preomelt hat ein Pilotprojekt gestartet – die Programmierzeit für das Schweißen sank von 8 Stunden pro Werkstück auf 45 Minuten, der Durchsatz erhöhte sich um etwa das Dreifache.

Schlüsselwörter: FANUC FIELD, Roboterprogrammierung, Generative KI, Industrielles IoT, Lichtbogenschweißen, Intelligente Fertigung

 

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